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Atomabsorptionsspektromtrie

Untergrundkorrektur in der AAS – Hält sie was sie verspricht?

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Deuterium-Untergrundkorrektur

Die Deuterium-UGK ist die älteste der heute verwendeten Methoden und kommt hauptsächlich in der Flammen-Atomabsorptionsspektrometrie und in preisgünstigeren Graphitrohr-AAS-Geräten zum Einsatz. Die Breitbandemission einer Deuteriumlampe wird verwendet, um die durchschnittliche Untergrundabsorption über die beobachtete Spaltbreite zu ermitteln. Eine gravierende Einschränkung liegt in der Deuteriumlampe selbst: Diese erzeugt nur UV-Strahlung und kann daher nur bei Wellenlängen unter ca. 350 nm verwendet werden. Bei höheren Wellenlängen kann diese Technik nicht mehr eingesetzt werden. Zudem spiegelt sich jede Intensitätsänderung durch Rauschen oder Drift der Deuteriumlampe direkt im AAS-Signal wider.

Da diese Methode ausschließlich den durchschnittlichen Untergrund über die Spaltbreite messen kann, funktioniert sie nur zuverlässig, wenn der Untergrund konstant ist. Strukturierter Untergrund, zum Beispiel durch Molekülbanden oder andere Atomabsorptionslinien, führt zu einer Fehlkorrektur.

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