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Pittcon 2008 Zwei Pittcon-Awards für Bruker

Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Einen ganzen Strauß neuer Produkte hat Bruker auf der Pittcon präsentiert. Ein neues Benchtop-Kristallographiesystem und ein TXRF-Gerät waren besonders interessant.

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Alle Unternehmensbereiche von Bruker (AXS, Optics, Daltonics und Biospin) haben auf der Pittcon 2008 neue Produkte und Dienstleistungen vorgestellt. Vor allen Dingen zwei Produkte sind bei der Präsentation aufgefallen: Das Benchtop-Kristallographiesystem Smart X2S, mit dem die Kristallstrukturanalyse deutlich vereinfacht und beschleunigt werden sollen und das S2 Picofox, ein Totalreflexions-Röntgenfluoreszenzsystem (TXRF) für die Elementanalytik. Mit ihm können Elemente vom 0,1-ppb- bis in den Prozentbereich bestimmt werden. Es eignet sich sowohl für den Einsatz im Labor als auch zur mobilen Elementbestimmung. Mit diesen beiden Produkten gelang es dem Unternehmen in diesem Jahr zwei Editor‘s Choice Awards zu gewinnen, Gold für das Smart X2S und Bronze für das S2 Picofox.

Massenspektrometer zur Analyse kleiner Moleküle

Die Analyse kleiner Moleküle (bis zu 1 kDa) ist für die heutigen Massenspektrometer die Königsdisziplin. Daher haben die Bruker-Entwickler des neuen Qq-Tof-Massenspektrometers Micro-Tof-Q2 auf diesen Aspekt besonders viel Wert gelegt. Mit der Smart-Formula-3D-Methode können direkt Isotopen-Spektren und Massengenauigkeit von MS- und MS/MS-Spektren derselben Probe zeitgleich aufgenomen werden. Das Micro-Tof-Q2 besitzt einen Messbereich von 20 bis 40 000 m/z und kann bis zu 20 Spektren pro Sekunde aufnehmen.

Die Zeiten der riesigen NMR-Systeme, die nicht selten ganze Räume beanspruchten, sind laut den Verantwortlichen bei Bruker Biospin vorbei. Das neue NMR Nanobay kann auch in Labors mit geringem Platzbedarf installiert werden und erlaubt so den Einsatz der NMR-Technologie in Routineanwendungen wie der Lebensmittel- oder Umweltanalytik. Das Nanobay kann wahlweise mit einem 300- oder 400-MHz-Magneten betrieben werden.

Ramanspektrometer mit Mikroskopieerweiterung

Mit dem Multi-Ram hat Bruker Optics ein Raman-Spektrometer vorgestellt, das auch in der Routineanalytik eingesetzt werden kann. Es ist mit einem 1064-nm-Laser als Standardanregungsquelle ausgestattet, um eine möglichst hohe Fluoreszenzauslöschung zu gewährleisten. Durch ein Zusatzmodul kann das Gerät auch zu einem vollständigen Raman-Mikroskop umgebaut werden. Zubehör wie Niedrig- und Hochtemperaturzellen und Well-plates für den Hochdurchsatz ermöglichen den Einsatz bei einer Vielzahl verschiedener Proben.

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