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Digitalisierung der Forschung

BASF startet Supercomputer „Quriosity“

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die Forscher der BASF haben ein mächtiges Werkzeug bekommen: Der Supercomputer „Quriosity“ habe seinen Betrieb aufgenommen und laufe mit voller Kapazität, so das Unternehmen. Die ersten Rechnungen seien bereits gestartet.

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Der Supercomputer „Quriosity“ der BASF hat seinen Betrieb in Ludwigshafen aufgenommen.
Der Supercomputer „Quriosity“ der BASF hat seinen Betrieb in Ludwigshafen aufgenommen.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – „Damit ist ein entscheidender Schritt in Richtung Digitalisierung der Forschung geschafft. Wir können unseren Forschern nun eine Rechenleistung zur Verfügung stellen, wie kein anderes Unternehmen in der Chemiebranche“, so Dr. Martin Brudermüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chief Technology Officer der BASF.

Der Supercomputer, der in Ludwigshafen steht, ermögliche nicht nur, mehr und komplexere Simulationen und Modellierungen in kürzerer Zeit durchzuführen, er schaffe auch mehr Spielraum für Kreativität. „Das sind entscheidende Erfolgsfaktoren im globalen Wettbewerb“, betont Brudermüller.

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Von der Planung zur Inbetriebnahme

Mit einer Rechenleistung von 1,75 Petaflops (1 Petaflop entspricht einer Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde) bietet der neue Computer, der bei einer Online-Umfrage von den Mitarbeitern „Quriosity“ getauft wurde, eine etwa zehnmal höhere Rechenleistung als bisher bei BASF insgesamt für wissenschaftliches Rechnen zur Verfügung stand.

Im Ranking der 500 größten Rechenanlagen der Welt belegt der Supercomputer damit aktuell Platz 65. Insgesamt etwas über ein Jahr hat es von den ersten internen Planungsgesprächen bis zum Start der ersten Rechnungen gedauert. „Das ist sehr, sehr schnell“, betont Projektleiter Dr. Stephan Schenk.

Um den Superrechner in Ludwigshafen in Betrieb nehmen zu können, mussten im Serverraum in Ludwigshafen die Böden verstärkt, über 1000 Netzwerkkabel mit einer Gesamtlänge von 15 km verlegt und eine eigene Wasserkühlung installiert werden, die den Superrechner mit bis zu 60.000 Liter pro Stunde kühlen kann.

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