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Metallverunreingungen

Metallhaltige Gewässersedimente richtig konditionieren

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Die Bestimmung der Kationen erfolgte entsprechend DIN EN ISO 11885 mittels ICP-Atomemissionsspektroskopie (Ciros; Spectro). Die Anionen Cl-, NO2-; NO3- und SO42- wurden ionenchromatographisch (DX 500; Dionex) unter Einsatz einer AS 18-Säule mit Suppressor bestimmt. Die Bestimmung von NH4+ und PO43- erfolgte photometrisch (Epos Analyzer 5060, Eppendorf).

Maximale Wasserhaltekapazität

50 g naturfeuchtes Bodenmaterial wurde in einen Kunststoffzylinder eingewogen, der an einer Seite offen und an der anderen Seite mit einem feinmaschigen Gewebe verschlossen war. Der Zylinder wurde für eine Stunde in ein mit Wasser gefülltes Gefäß gestellt, wobei der Flüssigkeitsspiegel ungefähr bis zur Schütthöhe des Bodenmaterials reichte. Der Zylinder wurde danach drei Stunden auf ein Sandbad (mit Feinsand gefüllte Wanne mit wiederverschließbarer Ausflussöffnung) mit 10 cm Schütthöhe gestellt. Das Sandbad wurde vorher bei geschlossener Ausflussöffnung vollständig mit Wasser gesättigt. Das überschüssige Wasser konnte dann durch die nun geöffnete Ausflussöffnung ablaufen. Nach drei Stunden wurde durch Auswiegen der Wassergehalt der Bodenprobe bestimmt. Dieser stellte die max. Wasserkapazität des Bodens bei Laborbedingungen dar.

Analytik des Pflanzenmaterials

Zur Bestimmung der Konzentrationen der Metalle und Metalloide in den Pflanzen wurden im Abstand von jeweils vier Wochen in jedem Segment der Anlage ca. 500 g oberirdisches Pflanzenmaterial mit einer Keramikschere geerntet. Die Auswahl der Pflanzen erfolgte nach dem Zufallsprinzip. Um die Vitalität der zur Konditionierung eingesetzten Pflanzen zu bewerten, wurde alle zwei Wochen das Längenwachstum der Pflanzen ermittelt. Dazu wurde der Mittelwert der Länge des oberirdischen Teils von jeweils zehn zufällig ausgewählten Pflanzen pro Segment gebildet. Am Ende der Vegetationsperiode wurde pro Segment das Pflanzenmaterial auf einer Fläche von 1 m2 direkt über der Sedimentoberfläche abgeerntet.

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