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3D-Modell von mehreren nebeneinander angeordneten HCN-Kaliumkanälen. (Bild: Universität Basel)
Kaliumkanäle

3D-Struktur gibt Auskunft über Wirkungsweise von Kaliumkanälen

Nervenzellen übertragen Informationen mithilfe von speziell für Kaliumionen durchlässigen Kanälen. Defekte Kaliumkanäle sind für Epilepsie und Depression mitverantwortlich. Die Forscher um Prof. Henning Stahlberg vom Biozentrum der Universität Basel ermittelten nun erstmals die vollständige 3D-Struktur eines Kaliumkanals des Typs HCN. Daraus konnten sie Rückschlüsse über den Wirkungsmechanismus gewinnen.

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Bildergalerien

Zahnersatz soll natürlich aussehen, robust also hochfest sein und dazu noch schnell anzufertigen. (Symbolbild)  (Aleksandr Rogulin)
Hochfest und sofort einsetzbar

Zahnersatz aus Glaskeramik: Verbessertes Material für Brücken & Co.

Starke Schädigungen an einem Zahn machen häufig einen Zahnersatz erforderlich. Um beispielsweise Brücken passgenau anzufertigen, greifen Zahnärzte auf unterschiedliche Materialien zurück. Glaskeramiken galten hinsichtlich ihrer Festigkeit und Eigenschaften wie der schnellen individuellen Anpassung für so genannte Chairside-Behandlungen als ausgereizt. Doch indem Fraunhofer-Forscher mit einer Lehrbuchmeinung brachen, haben sie nun eine neue Glaskeramik mit deutlich verbesserten Eigenschaften entwickelt.

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Bioprozess-Analyse bei Boehringer Ingelheim per PTR-MS (Bild: Boehringer Ingelheim)
Biotechnologie

Gasanalysator ermöglicht Monitoring von Fermentationen im GMP-Bereich

Auf dem Weg zu industriellen Fermentationsprozessen, die den strengen GMP-Auflagen (Good Manufacturung Practice) unterliegen, sind Wissenschaftler wieder einen Schritt vorangekommen. Mit der Ionicon PTR-MS Technologie können flüchtige Stoffwechselprodukte der Mikroorganismen in der Abluft eines Fermenters gemessen werden, ohne Änderungen im Prozess vorzunehmen. Boehringer Ingelheim hat das System bereits in Betrieb genommen.

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Das neue von Wissenschaftlern an der TUM und am Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie (LSB) entwickelte Verfahren zur Bestimmung von Geschmacksprofilen in Kakaoproben ist auch für die praktische Anwendung in Firmen geeignet und entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Kakaobohnen bis zur Schokolade anwendbar. (A. Dunkel / LSB@TUM )
Massenspektrometrie beschleunigt Untersuchung

Der Kakao-Qualität auf der Spur

Was macht die Qualität von Kakao aus? Ist es der Ort, die Anbauart oder doch die spätere Verarbeitung? Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie (LSB) haben daher eine neue Methodik entwickelt, mit der sich das Geschmacksstoffprofil von Kakao-Proben nun einfacher, schneller und präziser quantitativ bestimmen lässt.

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Eine elektronenmikroskopische Aufnahme eines männlichen Fadenwurms. (Bild: : Hinrich Schulenburg, Aufnahme: Antje Thomas)
Evolutionsforschung

Warum gibt es eigentlich Männchen?

Männchen sind für die Fortpflanzung und somit den Fortbestand vieler Arten eigentlich überflüssig. Eine Arbeitsgruppe von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel nahmen ein zentrales Modellsystem aus der Biologie zuhilfe und haben den Fadenwurm C. elegans untersucht, um dem Sinn und Unsinn von Männchen auf die Spur zu kommen.

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