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Raupen des Birkenspanners können durch die Haut die Farbe ihrer Nahrung wahrnehmen und ihre Farbe entsprechend anpassen, um sich vor Fraßfeinden zu schützen. (Arjen van’t Hof, Universität Liverpool)
Birkenspannerraupen

Das Chamäleon unter den Insekten „sieht“ mit der Haut

Chamäleons können ihre Farbe an ihre Umgebung anpassen, um sich zu tarnen. Auch Tintenfische. Aber Insekten? Die Raupen des Birkenspanners sind offenbar zu ähnlichen Leistungen fähig, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie nun nachweisen konnten. Anders als Chamäleons „sehen“ sie dabei die Farbe des Untergrundes jedoch nicht primär mit den Augen sondern mit der Haut, wie Experimente mit „blinden“ Raupen nun zeigten.

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Die Teilnehmer am Experiment navigierten entlang einer Route durch eine virtuelle Stadt.  (MPI CBS/Bellmund )
Gedächtnistest in virtueller Stadt

Wie das Archiv im Kopf Erinnerungen ordnet

Geheimnisvolle Truhen entdecken und mit Teleportern große Entfernungen in einem Wimpernschlag zurücklegen – in einer virtuellen Stadt gingen 26 Probanden für die Wissenschaft auf Entdeckungstour. Ziel der speziellen Schatzsuche: Dem Erinnerungsspeicher des Gehirns auf die Schliche zu kommen. Wie dieses die Erlebnisse gespeichert hat, haben die Wissenschaftler in MRT-Scans und Gedächtnistests untersucht.

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Fehlstellen in dünnen Molybdänsulfid-Schichten, erzeugt durch Beschuss mit Helium-Ionen, können als Nano-Lichtquellen für die Quantentechnologie dienen. (Christoph Hohmann / MCQST)
Präzise platzierte Quantenlichtquellen

Die wohl kleinsten Lampen der Welt

Hauchdünne Schichten aus wenigen Atomen zu Lichtquellen machen – dies gelingt einem internationalen Forscherteam durch präzise Laserbestrahlung. Damit lassen sich Quantenlichtquellen exakter einstellen als bisher, was neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnet: von Quanten-Sensoren, Transistoren in Smartphones bis zu neuen Verschlüsselungstechnologien.

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Bildergalerien

Experten der Lebensmittelüberwachung haben bei einer weltweit von Interpol organisierten Aktion rund 545 Tonnen Haselnuss-Erzeugnisse überprüft und hier teils nicht zulässige Beimischungen andere Nussarten wie Erd- oder Cashewnüsse entdeckt. (gemeinfrei)
Schlag gegen Lebensmittelfälscher

Falsch deklarierte Haselnusslieferungen entdeckt

Haselnüsse sind teurer als andere Nussarten wie Erdnüsse, Cashewkerne oder Mandeln. Kriminelle Lebensmittelfälscher nutzen diese Tatsache und mischen Haselnusserzeugnissen minderwertigere Nussarten bei, was für Allergiker gefährliche Folgen haben kann. In einer weltweit koordinierten Aktion haben Mitarbeiter des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit über 540 Tonnen Haselnussprodukte untersucht und hier teils deutliche Beimischungen anderer Schalenfrüchte entdeckt.

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Wenn bei Lebensmittel eine Keimbelastung oder andere Gefahr festgestellt wird, meldet dies das RASFF-Netzwerk (Symbolbild). (gemeinfrei, lukasbieri)
Lebensmittelsicherheit

Informationsnetz schützt vor Gesundheitsgefahren in Essen und Geschirr

Ob Listerien im Essen oder Weichmacher im Plastikgeschirr – wenn bei Lebensmitteln bedenkliche Stoffe gefunden werden, landet diese Meldung in Europa in dem Informationsnetzwerk RASFF. Darin haben sich die EU-Staaten und weitere Länder koordiniert und sorgen rund um die Uhr für die Sicherheit der Verbraucher. Welche Funde im Vorjahr besonders häufig gemeldet wurden, verrät nun der Bericht zum Jahr 2018.

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