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Menschliche Endothelzellen verzweigen und organisieren sich zu Gefässgewebe im carboxylierten Agarosegel. (Bild: Aurelien Forget, Prasad Shastri)
Agarosegel

Gele aus Algen lassen Blutgefäße wachsen

Agarosegel wird in der Bioanalytik für die Trennung von Nukleinsäuren oder Proteinen eingesetzt. Doch seine Eigenschaften können auch für andere Anwendungen genutzt werden. Freiburger Forschende haben das Gel nun so modifiziert, das es im Körper die Regeneration unterschiedlichster Gewebe unterstützt.

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Nervenzellen (lila), die aus Stammzellen von Parkinsonpatienten entwickelt wurden. Die Zellkerne sind blau, die Mitochondrien grün gefärbt. ((c) Deleidi, 2018)
Nervenschäden bei Parkinson

Parkinson: Vitamin B3 wirkt positiv auf geschädigte Nervenzellen

Zittrige Hände, steife Muskeln und verlangsamte Bewegungen sind die typischen Symptome der Parkinsonerkrankung. Sie beruht auf dem Verlust von Nervenzellen im Gehirn und ist bislang nicht heilbar. Nun haben Tübinger Forscher herausgefunden, dass eine Form von Vitamin B3 den Energiestoffwechsel in Nervenzellen ankurbelt und sie vor dem für Parkinson typischen Absterben schützt. Der Wirkstoff könnte einen möglichen Therapieansatz für die Erkrankung darstellen.

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Was hat Heuschnupfen mit einem allergischen Hautausschlag und mit Asthma zu tun? Allergische Erkrankungen treten oft gleichzeitig oder hintereinander auf.  (gemeinfrei)
Weltweit größte Allergie-Studie

Gemeinsame genetische Ursache: Ein Heuschnupfen kommt selten allein

Was hat ein allergischer Hautausschlag mit Asthma und Heuschnupfen zu tun? Allergische Erkrankungen treten oft gleichzeitig oder hintereinander auf. Nun zeigt die weltweit größte Allergie-Studie, dass das Risiko für Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma meist gemeinsam vererbt wird. In dieser Studie wurden zudem zahlreiche neue Gene für das Risiko von allergischen Erkrankungen entdeckt.

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Bildergalerien

Chemiker haben eine abgekürzte Carben-Katalyse festgestellt. (gemeinfrei)
Reaktionsbeschleuniger

Forscher stellen Carben-Katalyse auf den Kopf

Wer die Effektivität von Katalysatoren gezielt verbessern will, muss die einzelnen Schritte einer chemischen Reaktion möglichst detailliert verstehen. Wissenschaftlern der Universität Bonn und des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion haben dafür den Reaktionszyklus der Carben-Katalyse hinterfragt. Ihre Erkenntnis: Der Ablauf der Reaktion ist höchstwahrscheinlich anders als man es bisher annahm.

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