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Laborautomation

Zytogenetische Präparate automatisiert vorbereiten

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Die britische Laborrichtlinie schreibt vor, dass bei postnatalen Untersuchungen für 95 Prozent der dringenden Proben innerhalb von zehn Tagen und bei 95 Prozent routinemäßiger Proben innerhalb von 28 Tagen Befunde vorliegen müssen [1]. Die Verkürzung der Befundungszeiten und die Steigerung des Prozentsatzes der innerhalb der vorgeschriebenen Zeiten gelieferten Befunde zeigt Abbildung 3. Die statistische Analyse zeigt auch hier, dass die Befundungszeitverkürzung nach Einführung des automatisierten Systems signifikant ist.

Automatisierung verbessert Erfolgsraten

Falls eine Probe die in der britischen Laborrichtlinie vorgeschriebenen Qualitätskriterien nicht einhält, ist sie als „qualitativ minderwertig” zu kennzeichnen und eine neue Probe anzufordern [1]. Die britische Laborrichtlinie schreibt unterdessen vor, dass die Probenerfolgsrate nicht unter 97,5 Prozent liegen darf [2]. Die Daten in Abbildung 4 veranschaulichen sowohl bei dringenden und routinemäßigen Proben ein Ansteigen der Erfolgsrate und ein Abfallen der Anzahl qualitativ minderwertiger Proben.

Für das für Westschottland zuständige regionale NHS-Labor für postnatale Zytogenetik hat die Einführung automatisierter Abläufe zu einer signifikanten Verbesserung von Befundungszeiten, Qualität und Erfolgsraten geführt, und die Anzahl qualitativ minderwertiger Blutproben für dringende und routinemäßige Untersuchungen ging zurück.

Literatur

[1] Professional Guidelines for Clinical Cytogenetics – General Best Practice Guidelines (2007) v1.02

[2] Professional Guidelines for Clinical Cytogenetics – Postnatal Best Practice Guidelines (2007) v1.01

[3] The principles of clinical cytogenetics, Steven L. Gersen, Martha B. Keagle

*Zytogenetik-Labor, Duncan Guthrie Institute of Medical Genetics, Yorkhill Hospital, Glasgow/Großbritannien

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