English China

LABORPRAXIS-Newsticker 2024

Archiv der Meldungen aus dem LP-Newsticker 2024

< zurück

Seite: 7/8

Anbieter zum Thema

26.6. – Chemie-Tarifeinigung: Bonus-Tage für Gewerkschafter

Bad Breisig (dpa) 13:53 Uhr – Bei den Tarifverhandlungen für die deutsche Chemie-Industrie haben IG BCE und Arbeitgeber einen zusätzlichen freien Tag nur für Gewerkschaftsmitglieder vereinbart. Erstmals wurden damit exklusive Vorteile für Gewerkschafter in einem großen Flächentarifvertrag festgeschrieben. Sie müssen dem Arbeitgeber ihre Mitgliedschaft aber anzeigen und erhalten bei Mitgliedsjubiläen noch zusätzlich einen zweiten Tag frei.

Ziel der Vereinbarung sei die Steigerung der Tarifbindung, teilten beide Seiten am Donnerstag mit. Streng genommen gelten Tarifabschlüsse generell ausschließlich für Gewerkschaftsmitglieder. Die Arbeitgeber wenden sie aber meist für alle Beschäftigten an, was gelegentlich zu Ärger über „Trittbrettfahrer“ geführt hat, die Vorteile genießen, ohne Mitgliedsbeiträge an die Gewerkschaften zu zahlen.

Die gewerkschaftliche Forderung nach sieben Prozent mehr Geld wurde mit 6,85 Prozent in zwei Stufen annähernd erfüllt, dafür aber auf eine Laufzeit von 20 Monaten gestreckt. Die erste Stufe von 2 Prozent greift bereits zum 1. September, während der zweite Schritt zum 1. April 2025 in Kraft tritt. Dieser kann in einzelnen Betrieben aus wirtschaftlichen Gründen um bis zu drei Monate nach hinten verschoben werden.

26.6. – Evonik-Chef warnt vor Wohlstandsverlust durch AfD-Politik

Essen (dpa/lnw) 11:48 Uhr – Der Vorstandschef des Essener Chemiekonzerns Evonik, Christian Kullmann, will bei den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag in Essen am Wochenende auf die Gefahren einer nationalistischen Politik für die Wirtschaft aufmerksam machen. Man müsse allen klarmachen, „wofür diese Partei eintritt und was das für Deutschland bedeuten würde: schwerwiegendste Verwerfungen und dramatische Wohlstandsverluste“, sagte Kullmann der „WAZ“ (Mittwoch). Der Chemie-Manager wird am Samstag bei der zentralen Versammlung gegen den AfD-Parteitag unter dem Motto „Kein Raum für Hass und Hetze“ als Redner auf der Bühne stehen.

Er habe Verständnis, wenn Menschen sich durch gesellschaftliche Umbrüche verunsichert fühlten, sagte Kullmann. Insbesondere wirtschaftlich habe Deutschland gerade reale Probleme. „Die AfD reagiert darauf mit einem ‚Früher war alles besser‘, zurück in die Vergangenheit, raus aus der Europäischen Union, Ausländer möglichst abschieben, Deutschland den Deutschen - das ist so profan und so plump wie auch primitiv und falsch. Es verfängt aber dort, wo Menschen eine Sehnsucht nach Kontrolle spüren“, sagte der Evonik-Chef.

Ein sehnsüchtiger Blick auf vermeintlich bessere vergangene Zeiten helfe niemandem weiter. Evonik mit seinen 30.000 Mitarbeitern sei weltweit tätig. „Was macht den Erfolg eines solchen Unternehmens aus? Liberalität und Toleranz: Egal wo du herkommst, egal welche Hautfarbe du hast, welcher Religion du angehörst, in welchem Kulturkreis du dich zuhause fühlst - hier sind alle gleich“, betonte Kullmann. Das müsse man den Menschen auch mit den Protesten am Wochenende in Essen deutlich machen.

Die AfD kommt am Wochenende zu ihrem Bundesparteitag in der Essener Grugahalle zusammen. Zahlreiche Organisationen haben Widerstand angekündigt - während des ganzen Wochenendes wird es Kundgebungen, Demonstrationen und Versammlungen geben. Die Polizei rechnet mit zehntausenden Teilnehmern und bereitet sich auf einen Großeinsatz vor.

26.6. – Gefahr durch Zecken: bereits 60 FSME-Fälle in Bayern

München (dpa/lby) 4:16 Uhr – Während die Menschen in Bayern sommerliche Temperaturen genießen, sind auch die Zecken im Freistaat sehr aktiv. Seit Beginn des Jahres habe das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bereits 60 Fälle (Stand: 25. Juni) der so genannten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) registriert, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München mit. Bis Anfang Juni waren es noch 37 Fälle gewesen - so viele Hirnhautentzündungen hatten die Behörden in diesem Zeitraum in Bayern seit Beginn der Meldepflicht 2001 nicht verzeichnet.

In den Monaten Mai bis Oktober ist laut Robert Koch-Institut (RKI) das Risiko am größten, sich mit der von den Zecken übertragenen Hirnhautentzündung anzustecken. Im Juni tritt den Angaben nach üblicherweise die höchste Fallzahl auf. Mit Blick auf die Zahlen der vergangenen Jahre zeige sich, dass die Entwicklung rund vier Wochen voraus sei, sagte der Ministeriumssprecher. In welchem Ausmaß die Zahlen in den kommenden Wochen weiter steigen würden, sei derzeit noch ungewiss.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

25.6. – Stellenabbau beim Chemiekonzern Covestro

Leverkusen (dpa) 17:40 Uhr – Der Chemiekonzern Covestro steht vor einem Stellenabbau. Das Unternehmen gab am Dienstag in Leverkusen bekannt, dass es bis Ende 2028 pro Jahr konzernweit 400 Millionen Euro einsparen will, davon 190 Millionen in Deutschland. Dies soll über Reduzierung der Personal- und Sachkosten erfolgen. Wie viele Stellen wegfallen, ist noch unklar. Es soll ein sozialverträglicher Abbau über Abfindungen, Altersteilzeit und andere Elemente sein. Laut einer Vereinbarung mit der Arbeitnehmerseite sind betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2032 ausgeschlossen und damit vier Jahre länger als zuvor.

Covestro hat 17.500 Vollzeitstellen, davon circa 7.000 in Deutschland. Neben der Zentrale in Leverkusen sind große Standorte in Krefeld (Uerdingen), Dormagen (alle NRW) und Brunsbüttel (Schleswig-Holstein). Im Ausland sind große Werke in der Nähe von Houston (USA) und in Shanghai (China). Der Konzern stellt Hart- und Weichschaumstoffe sowie harte Kunststoffe etwa für die Auto-, die Bau-, die Elektronik- und die Möbelbranche her.

Chemieunternehmen wie Covestro leiden unter den Folgen des Ukraine-Krieges und damit verbunden hohen Gas- und Energiepreisen. Zudem erholte sich die Weltwirtschaft nicht so schnell wie erhofft von der Corona-Pandemie, auch weil China unter anderem wegen einer schweren Immobilienkrise als Treiber wegfiel. Seit einigen Monaten mehren sich zwar die Erholungssignale für die Branche, wirklicher Optimismus ist aber bislang nicht zu spüren.

Covestro, dessen Geschäftsbereich früher zum Bayer-Konzern gehörte, könnte in geraumer Zukunft von einer Firma aus den Vereinigten Arabischen Emiraten übernommen werden. Am Montag hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass es mit dem Ölkonzern Abu Dhabi National Oil (Adnoc) über eine mögliche Transaktion verhandele. „Wir haben in unseren Gesprächen mit Adnoc gute Fortschritte erzielt“, hatte Covestro-Chef Markus Steilemann gesagt. „Daher haben wir beschlossen, in konkrete Transaktionsverhandlungen mit Adnoc einzutreten.“

25.6. – Festo erweitert sein Portfolio um Multilayer-Manifolds

Esslingen (Festo) 14:05 Uhr – Festo erweitert sein Portfolio um Multilayer-Manifolds aus Kunststoff (Bonded Manifolds), um Herstellern von Medizin- und Laborgeräten Lösungen aus einer Hand anbieten zu können. Dafür übernimmt Festo die Produktionsanlagen und -prozesse für die Herstellung dieser komplexen Kunststoff-Verteilerblöcke von dem in diesem Bereich führenden Unternehmen Carville. Dieses stellt seinen Betrieb Mitte des Jahres 2024 ein, da der Inhaber in den Ruhestand geht und keinen Nachfolger für den Geschäftsbetrieb fand.

Für Festo wird es somit möglich, in Zukunft komplexe Kunststoff-Verteilerblöcke nach den spezifischen Anforderungen der Kunden in der Medizintechnik und Laborautomatisierung zu produzieren und damit sein Portfolio zu erweitern. Multilayer-Manifolds sind Schlüsselprodukte für den Anschluss von fluidischen Komponenten und die Verteilung von Flüssigkeiten und Gasen in fluidischen Systemen. Gegenüber klassischen verschlauchten bzw. zerspanten Systemen bieten sie die Möglichkeit, die Integrationsdichte deutlich zu steigern und die Prozesssicherheit zu erhöhen.

20.6. – Hochschule erhält moderne Laborsiebmaschine von Fritsch

Montabaur (Additiv) 14:52 Uhr – Die Fritsch GmbH aus Idar-Oberstein hat der Hochschule Geisenheim University eine neue Laborsiebmaschine gespendet. Der Spezialist für Labor- und Technikumsmühlen zur Probenvorbereitung sowie Messgeräte zur Partikelgrößenanalyse unterstützt die hessische Hochschule bereits seit längerem dabei, ihre Forschung im Bereich Lebensmitteltechnologie und in verwandten Disziplinen voranzutreiben.

Die Hochschule Geisenheim University soll weiter ausgebaut werden. Im Rahmen der Erneuerung und Erweiterung des Hochschulstandortes entsteht neben einem neuen Hörsaalgebäude und einem neuen Getränketechnologischen Zentrum auch ein neues Praktikumsgebäude für Lebensmittelsicherheit. Um die Lehre des Bachelor- und Masterstudiengangs Lebensmittelsicherheit in Theorie und Praxis zu unterstützen, hat Fritsch der Universität die Laborsiebmaschine A-3 Pro geschenkt. Diese erfüllt eine grundsätzliche Funktion in der Verfahrenstechnik: das Trennen von Partikeln sowie die Analyse der Partikelgrößenverteilung von Feststoffen und Suspensionen. Die Laborsiebmaschine stellt somit ein essenzielles Utensil der instrumentellen Analytik in allen Laboren der Lebensmittelindustrie dar, welche sich mit den Themen Qualitätssicherung und -management sowie Produktentwicklung beschäftigen.

Bei der A-3 Pro werden mithilfe eines elektromagnetischen Antriebs die Siebe in eine Vertikalschwingung versetzt. Dabei gewährleistet das Gerät durch konstruktiv verbaute elektronische Mess- und Regeltechnik immer wieder gleichbleibende Prozessparameter wie Amplitude und Zeit. Das sich somit vertikal in Bewegung gesetzte Siebgut passiert dann wiederholend die eingesetzten Siebe mit den unterschiedlichsten Maschenweiten.

19.6. – Studie: Teil des Methans aus den Nord-Stream-Pipelines blieb im Meer

Göteborg (dpa) 12:48 Uhr – Ein großer Teil des bei den Explosionen an den Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und 2 freigesetzten Methans ist nicht in die Atmosphäre gelangt, sondern hat sich im Meer gelöst. Darauf schließt ein Forschungsteam aus innerhalb einer Woche nach den Explosionen gewonnenen Daten. „Auf der Grundlage unserer Messungen schätzen wir, dass zwischen 10.000 und 50.000 Tonnen Methan in gelöster Form im Meer verblieben sind“, sagte Katarina Abrahamsson von der Universität Göteborg. Das entspreche je nach berücksichtigter Schätzung 27 bis 86 Prozent der insgesamt freigesetzten Menge.

Ein Teil des Methans sei von Bakterien aufgenommen worden, die das Gas verwerten, hieß es. Methan ist demnach auch sonst im Wasser vorhanden, es entsteht bei der Zersetzung von organischem Material in den Bodensedimenten. Noch lasse sich nicht sagen, welche Auswirkungen die erhöhten Methan-Werte auf die Lebewesen in der südlichen Ostsee hatten. Untersuchungen dazu liefen noch.

Eine Ende 2022 vorgestellte Analyse chinesischer Forscher hatte ergeben, dass die Freisetzung kaum negative Wirkung auf das Klima haben dürfte. Sie schätzten die in die Atmosphäre freigesetzte Menge damals auf 220.000 Tonnen. Allein die globale Öl- und Gas-Industrie habe im Zeitraum zwischen 2008 und 2017 jährlich bis zu 70 Millionen Tonnen Methan ausgestoßen, erläuterte das Team im Fachmagazin „Advances in Atmospheric Sciences“. Das aus den Pipelines entwichene Gas mache also nur einen Tag der jährlichen Emissionen des Sektors aus, womit sich eine kaum messbare Auswirkung auf das Klima ergebe.

Originalpublikation: Abrahamsson, K., Damm, E., Björk, G. et al. Methane plume detection after the 2022 Nord Stream pipeline explosion in the Baltic Sea. Sci Rep 14, 12848 (2024); DOI: 10.1038/s41598-024-63449-2

weitere Literatur: Chen, X., Zhou, T.: Negligible Warming Caused by Nord Stream Methane Leaks, Adv. Atmos. Sci. 40, 549–552 (2023); DOI: 10.1007/s00376-022-2305-x

19.6. – 800 Kilogramm Kühlmittel fließen in den Rhein

Ludwigshafen (dpa/lrs) 8:35 Uhr – Bei BASF in Ludwigshafen ist in der Nacht auf Mittwoch Kühlmittel in den Rhein gelaufen. Wie das Unternehmen mitteilte, war die Emission bis zum frühen Morgen gestoppt. Der Vorfall geschah laut BASF zwischen 0 und 3 Uhr. Es handelt sich um circa 800 Kilogramm Ethylenglykol. Die genaue Ursache für den Austritt werde noch ermittelt.

Der Stoff ist laut BASF in die Wassergefährdungsklasse 1 (schwach wassergefährdend) eingestuft. Bei dem Frostschutzmittel Ethylenglykol besteht Gesundheitsgefahr bei Verschlucken, es kann nach längerer oder wiederholter Einnahme die Nieren schädigen. „Aufgrund der ausgetretenen Menge und der Verdünnung des Produktes im Rhein ist von keiner Gefährdung für Mensch und Wasserorganismen auszugehen“, hieß es in der Mitteilung. Die zuständigen Behörden seien informiert. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium habe vorsorglich eine Rheininformation an die Anlieger herausgegeben.

18.6. – Bundesweite Aktionen - Gewerkschaft erhöht Druck in Chemie-Tarifrunde

Hannover/Frankfurt (dpa) 11:26 Uhr – Mit bundesweiten Aktionen erhöht die Gewerkschaft IG BCE den Druck vor der dritten Verhandlungsrunde für die rund 585.000 Beschäftigten der deutschen Chemie- und Pharma-Industrie. „Den Beschäftigten reißt langsam der Geduldsfaden“, warnte IG-BCE-Tarifvorstand Oliver Heinrich am Dienstag. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Einkommenserhöhung von sieben Prozent. Rund um die Aktionstage am Dienstag und Mittwoch dieser Woche sind der IG BCE zufolge bundesweit mehr als 200 Veranstaltungen mit Tausenden Teilnehmern geplant - von Kundgebungen über Mahnwachen bis hin zu Demonstrationen.

Aufgerufen zu Aktionen waren am Dienstag unter anderem Beschäftigte beim Chemiekonzern Evonik in Hanau und beim Zulieferer und Reifenhersteller Continental in Hannover. Am Mittwoch soll es vor allem in Nordrhein-Westfalen und bei BASF in Ludwigshafen weitergehen. Bereits am Montag gab es den Angaben zufolge eine Kundgebung mit rund 1.000 Teilnehmern beim Pharmakonzern Merck in Darmstadt.

Die dritte Verhandlungsrunde auf Bundesebene ist für den 26. und 27. Juni in Bad Breisig bei Bonn angesetzt. Das ist die letzte Möglichkeit, vor Ende der Friedenspflicht am 30. Juni zu einem Ergebnis zu kommen.

Die IG Bergbau Chemie Energie (IG BCE) begründet ihre Forderung nach sieben Prozent mehr Geld mit Kaufkraftverlusten der Beschäftigten wegen der Inflation und mit der wieder anziehenden Chemie-Konjunktur. Zudem will die Gewerkschaft erstmals in einem großen Flächentarifvertrag Regelungen durchsetzen, die Gewerkschaftsmitglieder besser stellen als andere Beschäftigte.

17.6. – Neues Institut forscht zu Energiespeichern

Jena (dpa/th) 16:12 Uhr – Ein neues Institut in Jena beschäftigt sich mit neuen Materialien für Energiespeicher. Thüringen solle ein führender Standort für die Batterieforschung werden, erklärte Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Montag bei der offiziellen Eröffnung des Standorts für das neue „Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen“ (Hipole). Es wird nach Ministeriumsangaben gemeinsam von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie getragen.

Entwickelt werden sollen Materialien und Speichertechnologien, die für die Energiewende gebraucht werden. In der Aufbauphase beteilige sich das Land an der jährlichen Förderung und leiste eine Sonderfinanzierung von insgesamt 10,5 Millionen Euro bis 2027. Außerdem würden von Thüringen Gebäude- und Geräteinfrastruktur im Wert von elf Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Von 2028 an werde die Forschungseinrichtung mit bis zu 5,5 Millionen Euro von Bund (90 Prozent) und Land (10 Prozent) jährlich finanziert, so das Ministerium.

Künftig werde Thüringen die gesamte Kette von der Grundlagen- und Anwendungsforschung über die weitere Etablierung von Produktionsfirmen und Start-ups bis hin zum Recycling von Batterien abdecken können, erklärte Tiefensee. Das neue Institut solle Wege aufzeigen, wie ohne seltene Erden und gefährliche Substanzen stationäre Speicher produziert werden können.

16.6. – Bayern weitet Abwassermonitoring auf Grippe aus

München (dpa/lby) 10:28 Uhr – Bayern hat sein für Corona eingeführtes Abwassermonitoring auf Grippeviren ausgeweitet. Die Ergebnisse der regelmäßigen Untersuchungen in rund 30 Städten werden nun zusammen mit den Corona-Werten im Internet veröffentlicht, wie das Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte. Aktuell sind alle Messwerte vergleichsweise gering. Dies war allerdings auch zu erwarten, da die Grippe typischerweise saisonal mit einem Höhepunkt im späten Winter auftritt.

„Wir haben mit dem Abwassermonitoring während der Corona-Pandemie ein modernes und effizientes Tool zur Überwachung des Infektionsgeschehens eingerichtet“, sagte Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU). „Bayern untersucht die entnommenen Abwasserproben mittlerweile auch auf Influenza A- und B-Viren. Zusammen mit den Meldungen der Infektionsfälle nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten wir so einen guten Überblick über das aktuelle Infektionsgeschehen im Freistaat.“

„Grundsätzlich lassen sich von infizierten Menschen ausgeschiedene Erreger im Abwasser molekularbiologisch nachweisen und bis zu einem gewissen Grad in ihrer Menge bestimmen“, erklärte der Präsident des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Christian Weidner. „Virus-Vorkommen in der Bevölkerung können so losgelöst von der direkten Testung infizierter Personen ermittelt werden.“

Hier geht es zum Abwassermonitoring in Bayern

Das Wichtigste der Woche

LABORPRAXIS auf LinkedIn

LABORPRAXIS

Wer uns nutzt, kann mehr. Folgen Sie LABORPRAXIS auch auf LinkedIn und bleiben Sie über die aktuellen Entwicklungen und Produkte für Ihren Laboralltag auf dem Laufenden. Wir vernetzen Sie mit den Experten der Branche und versorgen Sie mit Tipps & Tricks für Ihre Arbeit.

12.6. – Nachhaltigkeitsbericht 2023 von Qiagen

Venlo, Niederlande (Qiagen) 22:10 Uhr – Heute hat Qiagen seinen Nachhaltigkeitsbericht 2023 veröffentlicht, der das Engagement des Unternehmens in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG) unterstreicht und wichtige Erfolge auf seinem Weg zu mehr Nachhaltigkeit hervorhebt. ESG-Engagement wird als strategische Geschäftsinvestition angesehen, die für Stakeholder wie Kunden und Mitarbeitende Mehrwert schafft.

Im Bereich Umwelt hat das Unternehmen durch Einkauf von grünem Strom die Scope-1- und Scope-2-Emissionen im Jahr 2023 um 15 Prozent reduziert. Der Plastikverbrauch wurde um 7 Prozent verringert.

Im Bereich Soziales führt Qiagen an, den weltweiten Zugang zu Diagnostika durch Partnerschaften zu erweitern sowie bis 2027 den Frauenanteil in eigenen Führungspositionen auf mindestens 40 Prozent zu erhöhen.

Beim Punkt Governance hat das Unternehmen einen neuen Verhaltenskodex für Lieferanten etabliert und einen Ausschuss für Menschenrechte gegründet, um ethische Standards in der gesamten Lieferkette zu wahren.

Achema 2024
Bildergalerie mit 26 Bildern

12.6. – Achema-Gründerpreis für Textilrecycling-Startup

Frankfurt a. M. (Dechema) 17:01 Uhr – Der Sieger des Achema-Gründerpreises 2024 heißt „re.solution“. Das Startup recycelt polyesterhaltige Textilien in einem chemischen Prozess mit erneuerbarer Energie und geringem Wasser- und Chemikalienverbrauch. Mit ihrem neuen Verfahren und dem Businessplan setzten sich die Aachener Gründer gegen neun weitere Finalisten durch.

Der neue Recyclingprozess nutzt erneuerbare Energie und erzielt so einen kleineren CO2-Fußabdruck bei niedrigerem Chemikalien- und Wasserverbrauch als vergleichbare Verfahren. Außerdem löst er für das Textilrecycling typische Herausforderungen wie die Wiederverwertung von Mischfasern und das Entfernen von Verunreinigungen. Aufgrund seiner Robustheit und der hohen Produktqualität ist das Verfahren wettbewerbsfähig gegenüber der fossil-basierten Polyesterherstellung. Langfristiges Ziel ist es, Anlagen im industriellen Maßstab zu entwickeln und zu betreiben.

12.6. – Weniger chemischer Pflanzenschutz auf Feldern geplant

Berlin (dpa) 16:53 Uhr – Auf den Feldern sollen nach Plänen des Bundesagrarministeriums weniger chemische Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Erreicht werden soll dies mit einem Mix unter anderem aus finanziellen Anreizen, Forschungsförderung und rechtlichen Regelungen, wie es in einem am Mittwoch vorgestellten Papier mit Eckpunkten heißt. Ziel sei, die Verwendung und das Risiko chemischer Mittel bis 2030 um 50 Prozent zu verringern. „Wir brauchen hierfür einen breiten Konsens“, betont das Ministerium in dem Papier. Daher solle es „einen umfassenden Beteiligungsprozess“ geben. Ein Programm soll dann im Sommer vorgestellt werden.

Stoßrichtung ist demnach, den Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel auf allen Flächen „ambitioniert“ zu reduzieren, Rückzugsräume für die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft zu schaffen und Schutzgebiete wirksam auszugestalten. Konkret schlägt das Ministerium etwa vor, die Züchtung widerstandsfähigerer Pflanzensorten zu unterstützen. Ausgebaut werden sollen Förderanreize. So könnte die Anwendung bestimmter Pflanzenschutzmittel daran gebunden werden, dass es auch Rückzugsflächen für Tiere und andere Pflanzen gibt. Genannt wird auch das Ziel, den Flächenanteil des Ökolandbaus bis 2030 auf 30 Prozent auszudehnen.

6.6. – Merck investiert 180 Mio. € in Distributionszentrum in Schnelldorf

Darmstadt (Merck) 10:06 Uhr – Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat die Erweiterung seines Distributionszentrums für den Unternehmensbereich Life Science in Schnelldorf abgeschlossen. Durch die Investition von 180 Mio. € hat das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck sein Distributionszentrum für den Life-Science-Bereich in Schnelldorf um 25.000 Quadratmeter erweitert und die Fläche damit fast verdoppelt. Das Werk verfügt nun über eine neue manuelle Abfüllanlage und zusätzlichen Platz für die Lieferung zahlreicher Produkte an Labore und Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt. Der Standort beschäftigt rund 470 Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Produktions- und Vertriebsexperten.

Die Erweiterung des Werks Schnelldorf ist Teil eines mehrjährigen Investitionsprogramms des Unternehmensbereichs Life Science von Merck. Ziel ist es, Kapazitäten und Kompetenzen zu erhöhen, um dem weltweit steigenden Bedarf an kritischen Arzneimitteln gerecht zu werden und einen bedeutsamen Beitrag zum Gesundheitswesen zu leisten. Seit 2020 hat Merck in ganz Europa, China und den USA Investitionen von insgesamt mehr als zwei Mrd. € in den Unternehmensbereich angekündigt.

Das Life-Science-Geschäft von Merck verfügt über mehr als 50 Produktions- und Teststandorte sowie 64 Distributionszentren weltweit und beschäftigt über 27.000 Mitarbeitende in 65 Ländern.

6.6. – Ifo-Institut: Chemische Industrie erstmals wieder zuversichtlich

München (ifo) 7:30 Uhr – Das Geschäftsklima in der Chemischen Industrie in Deutschland hat sich im Mai erholt und drehte sich erstmals seit März 2022 wieder in den positiven Bereich. Das ergab die aktuelle Ifo-Umfrage. Der Index stieg auf plus 5,8 Punkte, nach minus 5,2* Punkten im April. „Die Zuversicht der deutschen Chemiebranche kehrt zurück“, sagt Branchenexpertin Anna Wolf vom Ifo-Institut.

Nach fast zwei Jahren überwiegt erstmals wieder der Anteil an Firmen, die ihre Lage positiv beurteilen. Der Blick auf die nächsten Monate ist optimistischer geworden. Die Nachfrage nach chemischen Produkten hat angezogen und die Auftragsbücher sind voller geworden, wenn auch auf niedrigem Niveau. Die Exporterwartungen haben sich weiter verbessert. Für die nächsten Monate planen die ersten Firmen in der Chemie bereits mit steigenden Verkaufspreisen. Auch die Ertragslage hat sich entspannt. „Die Verluste der Vorjahre sind allerdings noch nicht wettgemacht, so dass die Mehrheit der Unternehmen immer noch mit einer kaum befriedigenden bis schlechten Ertragslage zu kämpfen haben“, sagt Wolf.

*Saisonbereinigt korrigiert

6.6. – Reifenabrieb im Blattgemüse

Wien (dpa) 5:02 Uhr – Chemische Stoffe aus dem Abrieb von Autoreifen können sich laut einer Feldstudie in Blattgemüse anreichern. Die Konzentration der Substanzen sei zwar gering, der Nachweis sei dennoch eindeutig gewesen, teilten Umwelt-Wissenschaftler der Universität Wien mit. Dies sei ein Befund, der in der Größenordnung etwa auch für Medikamentenrückstände in pflanzlichen Nahrungsmitteln bekannt sei. Untersucht wurde Gemüse, das in der Schweiz, Italien, Spanien oder Israel gewachsen war. Die Ergebnisse seien aber zum Beispiel auf Deutschland durchaus übertragbar, sagte Thilo Hofmann vom Zentrum für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaft der Universität Wien (CeMESS).

„Während die Konzentrationen und tägliche Aufnahme zum Glück relativ gering sind, findet man dennoch Stoffe aus Autoreifen in der Nahrung. Da gehören sie nicht hin“, sagte Hofmann. Als nächste Schritte sollten nun die gesundheitlichen Aspekte untersucht werden. Die Studie ist eine Zusammenarbeit des CeMESS und der Hebrew University of Jerusalem.

5.6. – Chemie-Tarifpartner vertagen sich erneut

Wiesbaden (dpa) 14:02 Uhr – Die Tarifpartner der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie haben sich nach zweitägigen Verhandlungen in der zweiten Runde ohne Ergebnis vertagt. „Was die Arbeitgeberseite vorgelegt hat, ist noch zu weit entfernt davon, ein substanzielles Angebot zu sein“, begründete IG-BCE-Verhandlungsführer Oliver Heinrich am Mittwoch nach den Gesprächen in Wiesbaden.

Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Matthias Bürk, teilte mit, die Positionen lägen „in vielen zentralen Fragen schlicht und einfach noch weit auseinander“. Bürk forderte zugleich dazu auf, weiterhin konstruktiv nach einem Kompromiss zu suchen: „Beide Seiten sind in der Pflicht, für Fortschritte in den Verhandlungen zu sorgen.“

Die dritte Verhandlungsrunde auf Bundesebene ist für den 26. und 27. Juni in Bad Breisig bei Bonn angesetzt. Das ist die letzte Möglichkeit, vor Ende der Friedenspflicht am 30. Juni zu einem Ergebnis zu kommen. Vor der dritten Runde will die Gewerkschaft mit bundesweiten Aktionstagen am 18. und 19. Juni ihren Forderungen Nachdruck verleihen.

4.6. – Chemie-Tarifpartner verhandeln über Vorteile für Gewerkschafter

Wiesbaden (dpa) 15:51 Uhr – Die Tarifpartner der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie verhandeln seit Dienstag wieder über Vorteile für Gewerkschaftsmitglieder. Die IG BCE will erstmals in einem großen Flächentarifvertrag Regelungen durchsetzen, die Gewerkschaftsmitglieder besser stellen als andere Beschäftigte. In den zunächst auf zwei Tage angesetzten Gesprächen in Wiesbaden geht es zudem um höhere Entgelte und Rahmenbestimmungen.

Die IG BCE verlangt für die rund 585.000 Beschäftigten sieben Prozent mehr Geld und begründet dies mit Kaufkraftverlusten während der Inflation und der wieder anziehenden Chemie-Konjunktur. Bislang haben die Arbeitgeber noch kein Angebot vorgelegt und einen „krisengerechten“ Tarifabschluss mit langer Laufzeit und großer Flexibilität angemahnt.

Als Vorteil für zahlende Gewerkschaftsmitglieder ist ein Gesundheitsbudget angedacht für Leistungen, die von Krankenkassen in der Regel nicht übernommen werden. Nach den Vorstellungen der IG BCE könnten dann ihre Mitglieder höhere maximale Erstattungen erhalten als Nicht-Gewerkschafter. Mit derartigen Regelungen könne die Tarifbindung erhöht werden.

Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Matthias Bürk, zeigte sich unmittelbar vor Beginn der zweiten bundesweiten Verhandlungsrunde skeptisch. Es gebe auch nach zwischenzeitlichen Gesprächen weiterhin keinen gemeinsamen Weg, um die Tarifbindung zu stärken. Er sagte: „Wir brauchen eine Lösung, die die Interessen beider Seiten berücksichtigt. Für uns ist zentral, dass wir die Belegschaften nicht spalten.“

4.6. – Für besseren Einblick in Multi-Omics-Daten: Evotec und Qiagen kollaborieren

Hamburg, Venlo/Niederlande (Evotec) 7:30 Uhr – Die beiden Unternehmen Evotec und Qiagen gaben heute eine Kollaboration bekannt. Diese umfasst die Nutzung von Qiagens Omicsoft Land Datenbank durch Evotecs Panomics Datenzugriff- und -analyseplattform Pan Hunter, Die Kombination umfassender Datensätze mit fortschrittlichen Analysemöglichkeiten soll einen besseren Einblick in Multi-Omics-Daten, ein besseres Verständnis von Krankheiten und präzisere therapeutische Maßnahmen ermöglichen.

Omics-Daten bieten umfassende Einblicke in den Zustand von Patienten, in deren Molekularbiologie sowie die Ursachen von Krankheiten.

Qiagens Omicsoft Land Datenbanken umfassen integrierte Sammlungen von Multi-Omics-Daten und Metadaten, so genannte „Lands“, die aus den größten öffentlichen Datensatzspeichern kuratiert und standardisiert wurden. Durch diese umfassend kuratierten und vereinheitlichten Datensätze können Datenwissenschaftler die üblichen Fallstricke des Data Mining vermeiden und sich stattdessen auf leistungsstarkes Target-Profiling und die Erweiterung von Indikationen konzentrieren.

Pan Hunter ist Evotecs interaktive, kollaborative Analysesoftware für biologische Daten. Die Plattform der nächsten Generation kombiniert veröffentlichte und von Experten begutachtete oder selbst entwickelte statistische Analysealgorithmen mit KI/ML-Fähigkeiten und ermöglicht eine tiefgreifende Analyse von Panomics-Datensätzen.

4.6. – Built-by-Nature-Preis: 500.000 € für biobasiertes Bauen

Amsterdam (ots/PRNewswire) 2:03 Uhr – Built by Nature hat die Gewinner des erstmals verliehenen globalen Preises zur Förderung der Einführung innovativer biobasierter Baumaterialien bekannt gegeben. Der mit 250.000 € dotierte erste Preis geht an das in Singapur ansässige Unternehmen Widuz für seine Produktlösungen aus Bambus.

Widuz stellt BVL her, eine Reihe von strukturellen Bioverbundprodukten, bei denen Bambusfasern und biobasierte Klebstoffe verwendet werden, die im Vergleich zu herkömmlichen Materialien wie Beton und Stahl eine höhere Festigkeit, Haltbarkeit und Umweltfreundlichkeit aufweisen. Die patentierte Verarbeitung von Widuz sorgt dafür, dass der Verbundstoff die natürliche Festigkeit von Bambus beibehält und verstärkt, sodass das Material bis zu dreimal stärker und 20 Prozent leichter als herkömmliche Holzwerkstoffe ist. Der schnelle Wachstumszyklus von Bambus von etwa vier Jahren entspricht dem dringenden Bedarf an nachhaltigen Materialien. Gleichzeitig bindet und speichert er während seines Wachstums Kohlenstoff.

Die drei Zweitplatzierten erhalten ebenfalls jeweils 50.000 € Förderung:

  • KuNa – ein von Casa Congo entwickeltes Bambus-Lehm-Programm in Nicaragua für erschwinglichen, nachhaltigen und widerstandsfähigen Wohnraum in Schwellenländern.
  • Elementerre – ein Unternehmen mit Sitz im Senegal verwendet Lehm und Typha (auch bekannt als Rohrkolben) zur Herstellung von tragenden Ziegeln und Dämmplatten. Elementerre bietet im Vergleich zu herkömmlichen Materialien wie Beton Vorteile in Bezug auf die Kohlenstoffbilanz und die thermische Leistung
  • Sugarcrete – ein aus recycelten Zuckerrohrabfällen hergestelltes Material vom University College London. Mithilfe von mineralischen Bindemitteln wird das faserige Material in robuste Bauelemente umgewandelt, wobei unterschiedliche Festigkeiten erreicht werden.

Built by Nature hat außerdem zusätzliche 100.000 € für ein Unterstützungsprogramm mit Mentoring und Vernetzung für alle Gewinner und ausgewählten Finalisten bereitgestellt.

(ID:50035026)