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LABORPRAXIS-Newsticker 2025

Archiv der Meldungen aus dem LP-Newsticker 2025

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29.10. – BASF verdient im Quartal weniger

Ludwigshafen (dpa) 7:27 Uhr – Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat auch im dritten Quartal eine schwache Nachfrage zu spüren bekommen. „In nahezu allen Branchen und Regionen war das Kaufverhalten der Kunden nach wie vor zurückhaltend“, sagte der Vorstandsvorsitzende Markus Kamieth einer Mitteilung zufolge.

Der Umsatz schrumpfte im dritten Quartal im Jahresvergleich um 3,2 Prozent auf 15,23 Milliarden Euro. Rechnet man das verkaufte Lacke-Geschäft heraus, ging der Erlös um 3,3 Prozent auf 14,33 Milliarden Euro zurück.

Auch operativ lief es etwas schlechter. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank im dritten Quartal inklusive des verkauften Geschäfts um 4,8 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro, ohne die Transaktion fiel das Ergebnis um 3,2 Prozent auf 1,43 Milliarden Euro.

Aufgrund des verkauften Lacke-Geschäfts passte das Unternehmen das Gewinnziel für das Gesamtjahr an. Für das Gesamtjahr 2025 peilt BASF nun ein Ergebnis von 6,7 Milliarden Euro bis 7,1 Milliarden Euro an. Inklusive der Coating-Sparte hatte das Unternehmen zuletzt 7,3 Milliarden bis 7,7 Milliarden Euro im Visier - nach knapp 7,9 Milliarden im Vorjahr.

27.10. – Evonik-Chef fordert Abschaffung des Emissionshandels

Essen (dpa) 10:24 Uhr – Der Chef des Essener Chemiekonzerns Evonik, Christian Kullmann, fordert eine Abschaffung oder eine deutliche Reform des europäischen Emissionshandels. „Wir haben das weltweit schärfste CO2-Gebührenregime, aber das Klima kennt keine Grenzen“, sagte Kullmann der „Süddeutschen Zeitung“. Er halte es daher für völlig falsch, eine Industrie, die weltweit in der Spitzenklasse spiele, scharf mit zusätzlichen Gebühren zu benachteiligen.

Das CO2Gebührensystem müsse weg, mindestens aber drastisch reformiert werden, sagte Kullmann. Die europäische Industrie werde nur zusätzlich im internationalen Wettbewerb belastet. Zugleich importiere Europa massenweise Produkte aus Ländern mit echten CO2-Schleudern. „Volkswirtschaftlich ist das für Europa ein Irrsinn“, sagte Kullmann.

Der CO2-Emissionshandel ist ein marktwirtschaftliches Instrument zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Es handelt sich um ein System, bei dem Unternehmen Rechte zum Ausstoß von Treibhausgasen nachweisen müssen und damit handeln können.

Beim Emissionshandel müssen Unternehmen für jede Tonne CO2, die sie in die Atmosphäre ausstoßen, eine Berechtigung vorweisen. Diese Berechtigungen können gehandelt werden. Die Gesamtmenge der verfügbaren Zertifikate wird im Laufe der Zeit verringert, wodurch die Zertifikate teurer werden. Dies soll Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen fördern.

Der Emissionshandel müsse geändert werden, weil sich die weltwirtschaftlichen Bedingungen geändert hätten, sagte Kullmann: „Wir erleben gerade einen Epochenwandel. Jeder kämpft für sich, die Industrienationen lösen die globalen Probleme nicht mehr gemeinsam.“ Europas Industrie habe es jetzt mit Wettbewerbern zu tun, die von ihren Regierungen tatkräftig unterstützt würden und noch wesentlich geringere Energie- und Rohstoffkosten hätten.

Auch der geplante Klimazoll, der die europäische Industrie vor Umweltdumping schützen soll, funktioniere nicht: „Europa kann im Zweifel, wenn es hart auf hart kommt, einen solchen Grenzausgleichsmechanismus gar nicht durchsetzen“, sagte der Manager. Die Idee des so genannten Grenzausgleichsmechanismus sei eine formal-bürokratische Trickserei ohne Effekt.

21.10. – Reif für Max Planck: neues Institut für Würzburg

München/Würzburg (dpa/lby) 17:33 Uhr – Mit einem Max-Planck-Institut für Biochemie soll Würzburg eine Forschungseinrichtung von internationalem Rang erhalten. Ziel seien Fortschritte von der Infektionsforschung bis zur Krebsbehandlung, sagte Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung in München. Damit wolle man die Rahmenbedingungen schaffen, „mittelfristig“ ein Institut in der Mainstadt aufzubauen, teilte die Max-Planck-Gesellschaft mit.

„In einer schlagkräftigen Kombination aus universitärer und außeruniversitärer Forschung soll der Biomedizin-Standort Würzburg weiterentwickelt werden“, erläuterte Blume. „Wir bringen die Universität Würzburg, das Universitätsklinikum Würzburg und die Max-Planck-Gesellschaft unter ein Dach und schaffen so ein interdisziplinäres Zentrum für Nukleinsäure-Forschung und neuartige RNA-Technologien.“

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Der Antrag soll zum Stichtag am 12. November beim Wissenschaftsrat eingereicht werden, wie eine Uni-Sprecherin mitteilte. Im Oktober 2026 soll dann die Förderentscheidung verkündet werden. Der begehrte Titel ist mit jeweils 10 bis 15 Millionen Euro im Jahr vom Bund und den Ländern verknüpft. In Würzburg sind unter anderem bereits ein Helmholtz-Institut und ein Fraunhofer-Institut angesiedelt.

17.10. – Europaabgeordnete wollen Pille für den Mann

Brüssel (dpa) 18:21 Uhr – Die deutschen Europaabgeordneten Peter Liese (CDU) und Katarina Barley (SPD) drängen auf lockerere Zulassungsvorschriften bei Verhütungsmitteln für Männer. Eine „Pille für den Mann“ könne viele Probleme lösen, so die Politiker. In einem Brief an die Chefin der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA), Emer Cooke, fordern sie, dass die EMA in dieser Frage aktiv werde.

„Wir fordern die EMA nachdrücklich auf, in diesem Bereich eine Führungsrolle zu übernehmen“, heißt es in dem Brief. Es müssten neue Leitlinien auf Grundlage von Gleichberechtigung entwickelt werden, um die Zulassung neuartiger Verhütungsmittel für Männer zu unterstützen. Unter dem Begriff Pille für den Mann werden verschiedene Mittel verstanden, deren Ziel es ist, die Spermienbildung stark zu senken.

Liese kritisiert, Zulassungsbehörden achteten bei Präparaten für Männer deutlich stärker auf Nebenwirkungen als bei Mitteln für Frauen. In der Vergangenheit wurden unter anderem Studien abgebrochen, weil Männer über zu starke Nebenwirkungen klagten. So kam es beispielsweise zu Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen.

Die EMA teilte auf Anfrage mit, man unterstütze Entwickler bei der Förderung neuer Therapien, darunter auch Verhütungsmittel für Männer.

Die aktuellen Vorschriften enthielten keine Bestimmungen, die die Entwicklung von Verhütungsmitteln für Männer behindern, hieß es.

16.10. – Laborgerätehersteller Knauer übernimmt Labomatic AG

Berlin (Knauer) 17:24 Uhr – Die Knauer Wissenschaftliche Geräte GmbH aus Berlin-Zehlendorf gibt die Übernahme der Labomatic AG mit Sitz in Möhlin bei Basel, Schweiz, bekannt. Mit diesem strategischen Schritt baut Knauer seine Marktführerschaft im Bereich der präparativen Hochleistungsflüssigkeitschromatografie (HPLC) aus – insbesondere bei Systemen für Flussraten bis zu 540 Litern pro Stunde.

Labomatic ist seit Jahrzehnten Partner der pharmazeutischen Industrie, bekannt für präzise gefertigte Produkte, exzellenten Service und Schweizer Qualitätsstandards, die weltweit Vertrauen genießen, heißt es in einer Pressemeldung. Diese Stärken sollen unverändert erhalten bleiben: Die Produkte werden weiterhin unter dem Namen Labomatic gefertigt und vertrieben.

Außerhalb der Schweiz übernimmt künftig Knauer den Vertrieb der Labomatic-Produkte. Bei größeren Projekten wird die Labomatic AG dabei eng unterstützend tätig bleiben, um Kunden die bewährte Expertise und Kontinuität zu sichern, die sie seit Jahren schätzen. Jan Hirsch, bisher Vertriebsleiter der Labomatic AG, wird im Zuge der Übernahme Geschäftsführer des Unternehmens.

15.10. – Merck unterzeichnet Akquisition des Chromatographie-Geschäfts von JSR Life Sciences

Darmstadt (Merck) 19:07 Uhr – Merck hat heute die Unterzeichnung einer endgültigen Vereinbarung zum Erwerb des Chromatographie-Geschäfts von JSR Life Sciences bekannt gegeben. JSR ist ein Anbieter von CDMO-Services, präklinischer und translationaler klinischer Forschung sowie Bioprocessing-Lösungen,. Mit dem geplanten Zukauf will Merck sein Portfolio für das Downstream-Processing um fortschrittliche Produkte und Technologien auf dem Gebiet der Protein-A-Chromatographie erweitern. Das Portfolio soll dazu beitragen, eine noch effizientere und skalierbare Herstellung von biopharmazeutischen Therapien, einschließlich monoklonaler Antikörper, zu ermöglichen. Der Abschluss der Transaktion wird bis zum Ende des zweiten Quartals 2026 erwartet.

Das in Belgien angesiedelte Chromatographie-Geschäft von JSR Life Sciences beschäftigt mehr als 50 Mitarbeitende und beliefert Pharma- und Biopharma-Hersteller weltweit mit seinen Chromatographie-Lösungen. Zu den bekanntesten Produkten des Unternehmens zählen die hochleistungsfähigen Protein-A-Harze Amsphere A3 und Amsphere A+.

15.10. – Heute ist „Tag des Händewaschens“

Köln (dpa) 0:01 Uhr – Viele Menschen in Deutschland waschen sich seit der Corona-Pandemie häufiger die Hände als vorher. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur haben sich während der Pandemie 62 Prozent der Menschen häufiger die Hände gewaschen als zuvor – etwa ein Drittel (32 Prozent) davon hat diese Häufigkeit nach der Pandemie demnach beibehalten.

Weitere 28 Prozent davon gaben bei der dpa-Umfrage an, sich zwar nicht mehr so häufig die Hände zu waschen wie während der Pandemie, jedoch immer noch häufiger als davor. 38 Prozent haben ihren Händewasch-Rhythmus hingegen wieder auf das Niveau von vor der Pandemie zurückgefahren.

Der 15. Oktober ist seit 2008 „Tag des Händewaschens“

Die dpa-Umfrage gibt außerdem Aufschluss darüber, in welchen Situationen sich die Menschen die Hände waschen. Am häufigsten genannt wurden „nach dem Toilettengang“ (93 Prozent), „Vor / während der Zubereitung von Mahlzeiten“ (81 Prozent) sowie „nach der Ankunft Zuhause“ (70 Prozent) und „vor dem Essen“ (68 Prozent).

Die einzige Maßnahme, die mehr als die Hälfte der Befragten aktuell eigenen Angaben zufolge zum Infektionsschutz im Alltag umsetzt, ist laut Yougov regelmäßiges Lüften von Innenräumen (53 Prozent). Die Ergebnisse sind laut Yougov repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab 18 Jahren. Es wurden zwischen dem 10. und 13. Oktober insgesamt 2023 Personen befragt.

9.10. – Schweineleber in lebenden Menschen transplantiert

Anhui (dpa) 6:02 Uhr – Chinesische Ärzte haben weltweit erstmals eine Schweineleber in einen lebenden Menschen eingesetzt. Der 71-Jährige habe nach dem Eingriff noch 171 Tage gelebt, das zur Unterstützung der eigenen geschädigten Leber eingesetzte Organ sei allerdings bereits am 38. Tag aufgrund von Komplikationen wieder entfernt worden, berichtet das Ärzteteam im „Journal of Hepatology“. Die Operation öffne noch nicht die Tür für eine breite klinische Nutzung gentechnisch veränderter Schweinelebern, betonen Experten in einem unabhängigen Kommentar. Der Fallbericht werfe mehr Fragen als Antworten auf, aber auch das sei von großem Wert.

Der Versuch beweise, dass eine gentechnisch veränderte Schweineleber über einen längeren Zeitraum im menschlichen Körper funktionieren könne, erklärte Studienleiter Beicheng Sun von der Anhui Medical University in China. Er zeige sowohl das Potenzial als auch verbleibende Hürden auf, insbesondere in Bezug auf Gerinnungsstörungen und immunologische Komplikationen.

Die Studie sei im Vergleich zu früheren Arbeiten als bedeutender Fortschritt im Bereich der Xenotransplantation zu werten, sagte Daniel Reichart von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. Die Xenotransplantation einer Leber gilt als besonders herausfordernd, unter anderem, weil die von der Leber produzierten Eiweiße sehr spezifisch für Menschen sind.

Es sei zu erwarten gewesen, dass die Syntheseleistung der transplantierten Leber aufgrund artspezifischer Unterschiede eingeschränkt sein würde, sagte Reichart. „Dennoch sind die Ergebnisse ermutigend. Sie zeigen, dass mit weiterer Forschung und verbessertem Verständnis auch im Bereich der Xeno-Lebertransplantation Fortschritte möglich sind.“

Die Studie gebe Anlass zu vorsichtigem Optimismus, erinnere aber auch daran, wie stark das Feld sich noch weiterentwickeln müsse, heißt es in einem zur Studie veröffentlichten Kommentar einer Forschergruppe um Heiner Wedemeyer von der Medizinischen Hochschule Hannover. Die Daten zeigten, dass eine Xenoleber zumindest vorübergehend wichtige Leberfunktionen übernehmen könne.

Unter Behandlung mit acht das Immunsystem unterdrückenden Medikamenten habe die Schweineleber im Patienten eine akzeptable Funktion gezeigt – allerdings auch anhaltend hohe Bilirubinwerte, die auf eine gestörte Bilirubinverarbeitung in der Leber hinweisen. Bilirubin entsteht beim Abbau roter Blutkörperchen, wird in der Leber verarbeitet und über die Galle ausgeschieden. Eine breite und transparente Diskussion ethischer, kultureller und religiöser Belange sei dringend erforderlich, wenn die Leber-Xenotransplantation eine breitere Akzeptanz finden solle, so die Gruppe um Wedemeyer.

Veröffentlichung: Zhang, Wenjie et al.: Genetically engineered pig-to-human liver xenotransplantation, Journal of Hepatology, October 08, 2025

3.10. – EU-Kommission beschränkt PFAS für Löschschaum

Brüssel (dpa) 12:55 Uhr – Die EU-Kommission beschränkt den Einsatz von PFAS (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) in speziellen Schäumen zum Feuerlöschen. Wie die Behörde mitteilte, sollen damit Menschen und Umwelt vor den Risiken dieser Stoffe schützen.

Feuerlöschschäume waren den Angaben zufolge bislang eine der Hauptquellen für PFAS-Verschmutzung in der EU. „Ohne diese Beschränkung würden weiterhin jährlich rund 470 Tonnen dieser Chemikalien in die Umwelt gelangen und Boden und Wasser verschmutzen“, teilte die Kommission mit. Auch Feuerwehrleute könnten so besser vor den Stoffen geschützt werden.

PFAS-freie Alternativen sind laut Kommission verfügbar. Für eine reibungslose Umstellung gibt es Übergangsfristen zwischen zwölf Monaten und zehn Jahren, bis die neuen Vorgaben angewendet werden müssen.

3.10. – Erste Patienten bekommen Alzheimer-Mittel Lecanemab

Berlin (dpa) 4:01 Uhr – Seit gut einem Monat ist das Alzheimer-Medikament Lecanemab in Deutschland verfügbar – inzwischen haben erste Patienten mit der Therapie begonnen, um den Fortschritt der Erkrankung zu verlangsamen. Es gebe Kliniken und Praxen, die bereits Infusionen verabreicht hätten, sagte die Präsidentin der Deutschen Hirnstiftung, Kathrin Reetz, der Deutschen Presse-Agentur. Auch an der Berliner Universitätsmedizin Charité ist Lecanemab nun im Einsatz, wie eine Sprecherin mitteilte. Um Heilung oder Verbesserung geht es aber auch bei diesem Wirkstoff nicht, ein solches Mittel ist weiterhin nicht in Sicht.

Lecanemab ist ein neues Alzheimer-Medikament, das seit dem 1. September 2025 in Deutschland offiziell auf dem Markt ist. Anders als bisherige Alzheimer-Medikamente behandelt der Antikörper nicht nur Symptome, sondern zielt auf zugrundeliegende Krankheitsprozesse ab. Er kann bei einer kleinen Auswahl von Patienten den Verlauf der Krankheit im Frühstadium um einige Monate verzögern. Da für eine Behandlung viele Kriterien zu beachten seien, müssten bei einigen interessierten Patienten zum Teil noch Befunde eingeholt oder nachgeholt werden, sagte Reetz, die das Zentrum für Demenz und Prävention Aachen leitet. Von den geschätzt etwa 1,2 Millionen Alzheimer-Erkrankten in Deutschland kommt Experten des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) zufolge letztlich nur ein sehr kleiner Teil für die neuen Therapien infrage.

Die EU-Kommission hat nach Lecanemab kürzlich auch das Medikament Donanemab mit ganz ähnlicher Wirkweise zugelassen. Bis Donanemab verfügbar ist, wird es voraussichtlich noch einige Monate dauern.

1.10. – Bewerbungsphase für Eppendorf Award 2026 gestartet

Hamburg (Eppendorf) 16:18 Uhr – Seit 1995 honoriert der mit 20.000 Euro dotierte Eppendorf Award for Young European Investigators einmal jährlich herausragende Leistungen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung in Europa.

Der Eppendorf Award for Young European Investigators wird in Zusammenarbeit mit der renommierten Fachzeitschrift Nature verliehen. Promovierte Biomediziner im Alter von bis zu 35 Jahren, die in Europa forschen, können sich vom 1. Oktober 2025 bis 15. Januar 2026 online auf www.eppendorf.com/award/application bewerben.

Über die Vergabe des Eppendorf Award 2026 entscheidet eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Laura Machesky (University of Cambridge, UK).

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