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Big Data Big-Data-Analysen zur strategischen Unternehmensausrichtung

| Autor / Redakteur: Fouad ben Nasr Omri* / Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Wie soll ich meine großen Datenmengen handhaben? Eine Frage, vor der nahezu alle Industriebranchen stehen. Big Data lässt nicht nur direkte Rückschlüsse auf die Produktion zu, auch bei der strategischen Ausrichtung hilft die Analyse großer Datenmengen.

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Abb.1: Big-Data-Quellen können von hohem Wert für Unternehmen sein – sowohl strategisch wie auch im Tagesgeschäft.
Abb.1: Big-Data-Quellen können von hohem Wert für Unternehmen sein – sowohl strategisch wie auch im Tagesgeschäft.
(Bild: KIT)

Daten sind ein wichtiger Baustein für Untenehmensentscheidungen geworden. Die effiziente Analyse der Daten kann einen erheblichen wirtschaftlichen und strategischen Mehrwert generieren. Gerade das derzeit so oft genutzte Stichwort Big Data kommt in diesem Zusammenhang ins Spiel.

Der Einsatz von Big-Data-Analysen führt hierbei nicht nur zur Erhöhung der betrieblichen Effizienz eines Unternehmens, sondern schafft auch Möglichkeiten Produkt- und Serviceangebote zu erweitern.

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Big-Data-Analysen lassen sich grob in Klassifikations- und Regressions-Analysen unterteilen. Klassifikationsanalysen zielen auf den Ist-Zustand mit dem Ziel die Effizienz von Unternehmensprozessen zu steigern. Regressionsanalysen sind dagegen auf die Zukunft gerichtet, um beispielsweise zukünftige Leistungstreiber ausfindig zu machen.

Die Beispiele für Big-Data-Analysen Anwendungen sind vielfältig. Hierbei wird unterschieden zwischen Business-Intelligence- (BI) und Big-Data-Analysen. BI-Analysen sind eine Spezialisierung der Big-Data-Analysen. Der Hauptunterschied zwischen BI-Analysen und Big-Data-Analysen ist, dass BI Analysen strukturierte und konsistente Daten voraussetzen, wohingegen Big-Data-Analysen auf unstrukturierte und inkonsistente Daten optimiert sind.

Von hochleistungsfähigen, Big-Data-Analysen erhofft man sich eine transparente und proaktive Entscheidungsfindung und eine kontrollierte Risikominimierung für unternehmerische Entscheidungen in hochvolatilen Märkten.

Fast jedes Unternehmen ist im Besitz von Big Data

Mittlerweile nutzen zahlreiche Firmen Big Data. Interne Datensysteme, die mit Kundengesprächen, CRM-basierte Kundenhistorien, E-Mail-Kommunikation mit Kunden und Lieferanten, und Social-Media-Präsenzen gefüttert sind, sind mittlerweile ein fester Bestandteil der IT-Landschaft der Unternehmen. Daneben kaufen viele Unternehmen Daten von externen Dienstleistern zu, beispielsweise von Wirtschaftsdatenbanken oder Marktforschungsinstituten. Aus solchen Datensammlungen ergeben sich unzählige Möglichkeiten. Mithilfe von Big-Data-Analysen eröffnen sich z.B. Cross- und Up-Selling-Potenziale. Kundendaten wie Transaktionen, demographische Daten und Standortdaten können analysiert werden, um abgestimmte Angebote zur richtigen Zeit dem richtigen Kunden zu unterbreiten.

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