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Mithilfe eines neuartigen Biosensors wollen Tübinger Wissenschaftler die Gewässerkontrolle verbessern. (gemeinfrei)
Biosensor zur Gewässerkontrolle

Wachsende Gefahr: Medikamente in unseren Gewässern

Medikamentenabfälle, die in immer größerer Zahl in unsere Flüsse gelangen, werden immer mehr zum Problem. In einem interdisziplinären Wissenschaftlerteam haben Naturwissenschaftler neuartige Biosensoren entwickelt, mit denen sich Pharmazeutika im Wasser effektiver als bisher erfassen lassen. Biologen der Universität Tübingen waren an der Studie beteiligt. Zwei pharmazeutische Wirkstoffklassen ‒ Beta-Blocker und Nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAIDs) ‒ können damit in Echtzeit und bereits in geringen Konzentrationen gemessen werden.

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Spinat macht stark – bei Popeye galt noch der irrtümlich zu hoch angesetzte Eisengehalt von Spinat als Stärkungsmittel. Doch nach Einschätzung von Wissenschaftlern beinhaltet das grüne Gemüse tatsächlich eine Substanz, die starke Effekte auf Muskelzellen hat: Ecdysteron – ein sogenanntes Phytosteroid. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Leistungssteigerungen durch Spinat-Extrakt

Macht Spinat stark genug für die Dopingliste?

Spinat macht stark! Der zwischenzeitlich verloren geglaubte Mythos, den einst Popeye beschwor, gilt tatsächlich. In einer jüngst von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) in Auftrag gegebenen Studie kommen Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass ein Extrakt aus Spinat sogar so stark macht, dass er zu Leistungssteigerungen im Spitzensport führen kann. Die Substanz, die die Muskelkraft steigert, nennt sich Ecdysteron – ein sogenanntes Phytosteroid. Kommt Spinatextrakt nun gar auf die Dopingliste?

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Prof. Dr. Alfred Pühler (links) und Dr. Alexander Sczyrba (rechts), CeBiTec, Universität Bielefeld (Universität Bielefeld)
Big Data im Life-Science-Labor

Aktive Hilfe beim Handling großer Datenmengen

Große Datenmengen im Life-Science-Labor: Das Deutsche Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur hilft sie zu bewältigen – mit Service, Training und bald auch per Cloud Computing. Wie ist dieses Netzwerk strukturiert? Welche Vorteile bietet es den Nutzern? Und wie genau will es dem Big-Data-Problem in den Lebenswissenschaften begegnen? Das erläutern zwei der beteiligten Wissenschaftler im LP-Exklusivinterview. Das Gespräch führte LP-Chefredakteur Marc Platthaus.

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Darstellung einer wachsenden Fibrille in der Falle inklusive Laser. (Martin Fränzl)
Ursachen der Amyloid-Bildung aufklären

Alzheimer-Aggregate in der Thermofalle

Alzheimer ist noch immer nicht vollständig verstanden, wird aber oft auf das Verklumpen von Eiweißmolekülen im Gehirn zurückgeführt. Eine neue Analysemethode erlaubt nun erstmals detaillierte mikroskopische Analysen dieser Plaque-Bildung. Möglich macht dies eine thermische Molekülfalle, die Forscher der Universitäten Leipzig und Dresden sowie des Kurt-Schwabe-Instituts Meinsberg entwickelt haben.

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Abb. 1: Die neue Schwingmühle MM 500 von Retsch (Retsch)
Feinstvermahlung

Energiebündel: Schwingmühle erzeugt Nanopartikel

Gilt es im Labor, Feststoffe schnell, einfach und ohne nennenswerte Wärmeentwicklung zu pulverisieren, kommen häufig Schwingmühlen zum Einsatz. Sie schrecken vor fast keiner Probe zurück, sind aber hinsichtlich der erreichbaren Partikelgrößen limitiert. Eine neu entwickelte Schwingmühle soll nun auch Feinstvermahlungen ermöglichen.

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