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Erstautor Jan Gundlach, Abteilung Allgemeine Mikrobiologie des Instituts für Mikrobiologie und Genetik, präsentiert die Ergebnisse. (Georg-August-Universität Göttingen)
Antibiotika-resistente Bakterien

Bakterieller Kaliumhaushalt als Angriffspunkt für neue Antibiotika?

Jedes Jahr sterben weltweit etwa 700.000 Menschen an einer Infektion mit einem Antibiotika-resistenten Bakterium. Eine Zahl die sich laut einer Studie der Charité Berlin bis 2050 auf zehn Millionen erhöhen könnte. Nun haben Göttinger Forscher die Rolle eines Signalmoleküls im Zellhaushalt von Krankheitserregern entschlüsselt, das sich als vielversprechender Ansatzpunkt für neue Antibiotika erweisen könnte.

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Immunhistochemische Färbung zur Identifizierung der intestinalen Stammzellen: Im alternden Gewebe mit intakten p53 werden die Stammzellen deletiert. (Bild: Leica)
Stammzellen

Stammzellen im Alterungsprozess

Der physiologische Prozess des Alterns ist ein elementarer Bestandteil des Lebens. Welche Vorgänge für den Alterungsprozess verantwortlich sind, ist ein Schwerpunkt der biomedizinischen Forschung. Eine Forschergruppe der Universitätsmedizin Göttingen untersucht molekulare Mechanismen in Stammzellen und deren Rolle beim Alterungsprozess sowie bei der Tumorentstehung. Signalproteine wie p53 und p21 scheinen hier ein wichtige Rolle zu spielen. Um diese Proteine in spezifischen Zelltypen untersuchen zu können, werden die Zellen mithilfe der Lasermikrodissektion aus Organgewebe isoliert.

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Bildergalerien

Raupen des Birkenspanners können durch die Haut die Farbe ihrer Nahrung wahrnehmen und ihre Farbe entsprechend anpassen, um sich vor Fraßfeinden zu schützen. (Arjen van’t Hof, Universität Liverpool)
Birkenspannerraupen

Das Chamäleon unter den Insekten „sieht“ mit der Haut

Chamäleons können ihre Farbe an ihre Umgebung anpassen, um sich zu tarnen. Auch Tintenfische. Aber Insekten? Die Raupen des Birkenspanners sind offenbar zu ähnlichen Leistungen fähig, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie nun nachweisen konnten. Anders als Chamäleons „sehen“ sie dabei die Farbe des Untergrundes jedoch nicht primär mit den Augen sondern mit der Haut, wie Experimente mit „blinden“ Raupen nun zeigten.

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Die Teilnehmer am Experiment navigierten entlang einer Route durch eine virtuelle Stadt.  (MPI CBS/Bellmund )
Gedächtnistest in virtueller Stadt

Wie das Archiv im Kopf Erinnerungen ordnet

Geheimnisvolle Truhen entdecken und mit Teleportern große Entfernungen in einem Wimpernschlag zurücklegen – in einer virtuellen Stadt gingen 26 Probanden für die Wissenschaft auf Entdeckungstour. Ziel der speziellen Schatzsuche: Dem Erinnerungsspeicher des Gehirns auf die Schliche zu kommen. Wie dieses die Erlebnisse gespeichert hat, haben die Wissenschaftler in MRT-Scans und Gedächtnistests untersucht.

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Fehlstellen in dünnen Molybdänsulfid-Schichten, erzeugt durch Beschuss mit Helium-Ionen, können als Nano-Lichtquellen für die Quantentechnologie dienen. (Christoph Hohmann / MCQST)
Präzise platzierte Quantenlichtquellen

Die wohl kleinsten Lampen der Welt

Hauchdünne Schichten aus wenigen Atomen zu Lichtquellen machen – dies gelingt einem internationalen Forscherteam durch präzise Laserbestrahlung. Damit lassen sich Quantenlichtquellen exakter einstellen als bisher, was neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnet: von Quanten-Sensoren, Transistoren in Smartphones bis zu neuen Verschlüsselungstechnologien.

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