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Abb. 1a: Bild des neuen WDS-Instruments, das mit Standard-Gehäuse und Standard-Flansch an ein Rasterelektronenmikroskop (Zeiss-EVO 40) angeschlossen ist. (Bild: HZB)
Spektroskopie

Spektrometrischer Nachweis von ultraleichten Elementen

Ein neu entwickeltes wellenlängen-dispersives Spektrometer liefert im Energiebereich von 50 bis 1120 eV quasi-kontinuierliche Spektralmessungen. Hohe Auflösungen in diesem Energiebereich sind wichtig, um die leichteren Elemente des Periodensystems nachweisen zu können – interessant insbesondere für die Forschung an Energiematerialien wie Solarzellen, Batterien, solaren Brennstoffen und Katalysatoren.

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Tanita Wein untersuchte in ihrer Promotionsarbeit am Beispiel des Bakteriums Escherichia coli, wie sich Plasmide in Abwesenheit eines Selektionsdrucks entwickeln.  (© Institut für Allgemeine Mikrobiologie, CAU)
Resistenzgene auf Plasmiden

„Egoismus“ lässt Antibiotikaresistenzen überdauern

Antibiotikaresistenzen sind weltweit auf dem Vormarsch und fordern bereits heute jedes Jahr Tausende Todesopfer. Bisher ging man davon aus, dass für den dauerhaften Erhalt der Resistenzgene ein gewisser Selektionsdruck erforderlich ist. Nun konnte ein Kieler Forschungsteam zeigen, dass Bakterien Antibiotkaresistenzen jedoch auch ohne Selektionsdruck bewahren können. Bereits die einmalige Antibiotika-Gabe bewirke bei dieser latenten Antibiotika-Resistenz zudem, dass alle nachfolgenden Bakteriengenerationen zu 100 Prozent resistent gegenüber dem Wirkstoff werden.

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