English China
Maike Gleichenhagen vom Bonner Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften konnte im Rahmen ihrer Doktorarbeit zeigen, dass die Pflanzen den markierten Kohlenstoff 13C mit einem Anteil von mehr als 90 Prozent in die Flavonoide eingebaut haben.  (Bild: Universität Bonn)
Flavonoide

Die schwerste Petersilie der Welt

Jülicher und Bonner Forscher kultivieren in einem Forschungsprojekt 13C-markierte Kräuter zur Aufklärung der Wirkung von Flavonoiden. Dies soll in Zukunft dabei helfen, die antioxidative Wirkung der Flavonoide besser nutzen zu können.

Weiterlesen

Anbieter zum Thema

Aktivität im Gehirn im Gebiet des auditiven Cortex bei Stimulation durch niederfrequenten Schall und Infraschall. (Bild: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung)
Internationales Forschungsprojekt

Welche Töne können wir hören?

Sind Windenergieanlagen schädlich für Menschen? Schnell kochen bei dieser Frage die Emotionen hoch. Um mehr Sachlichkeit in die Diskussion zu bringen, hat sich ein internationales Expertenteam den Grundlagen des Hörens an der unteren Grenze des Hörfrequenzbereichs (Infraschall), aber auch an der oberen Grenze (Ultraschall) zugewandt. Koordiniert wurde das Projekt, das Teil des Europäischen Metrologie-Forschungsprogrammes ist, von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB).

Weiterlesen
Macht seinem Namen alle Ehre: Manduca sexta (Manduca: lat. Vielfraß). Ein Weibchen des Tabakschwärmers Manduca sexta legt seine Eier auf den Blättern einer Tabakpflanze ab, nachdem es zuvor deren Blüten bestäubt hat. Aus dem vermeintlichen Freund wird somit ein Feind, denn aus den Eiern schlüpfen später hungrige Raupen, die sich zu Fressmaschinen entwickeln können. (Bild: Danny Kessler, MPI chem. Ökol.)
Bestäubung

Tabakpflanzen manipulieren Bestäuber und Fraßfeinde

Manche Bestäuber leisten einer Blütenpflanze nicht nur Hilfsdienste bei der Fortpflanzung, sondern legen im Anschluss an die Bestäubung ihre Eier ab. Daraus schlüpfen später gefräßige Raupen. Blüten locken also nicht nur Bestäuber sondern auch Fraßfeinde an. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie haben jetzt festgestellt, dass natürliche Variationen von Duftintensität und Nektargehalt in Tabakpflanzen für einen hohen Fortpflanzungserfolg sorgen, während gleichzeitig die Fraßfeinde in Schach gehalten werden.

Weiterlesen

Bildergalerien

UFZ-Forscher haben in drei unterschiedlichen Waldregionen Deutschlands Holzstämme verschiedener Baumarten ausgelegt. Sie wollen so nachweisen, welche holzbewohnenden Pilzarten die Baumstämme besiedeln. (Witoon Purahong)
Pilze zersetzen Totholz

Auch totes Holz hat eine Bedeutung für das Ökosystem

Das ökologische Gleichgewicht in Wäldern hängt von vielen Faktoren ab. Selbst totes Holz kann hier seinen Beitrag zur Stabilität leisten. Grund sind so genannte holzbewohnende Pilze, die in der Lage sind, Totholz zu zersetzen und Grundlagen für die Humusschicht liefern. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben die Mechanismen nun in mehreren großflächigen Projekten untersucht.

Weiterlesen