English China
MicroRNAs zeichnen sich durch eine sehr hohe Stabilität aus. In der Gletschermumie Ötzi blieben sie über Jahrtausende hinweg konserviert. (Ausschnitt) (© Andreas Keller/ Universität des Saarlandes)
Biomarker in Gletschermumie

Ötzi – microRNAs auch nach 5300 Jahren noch nachweisbar

Ötzi konnte keinen Milchzucker verdauen, hatte braune Augen und die Blutgruppe 0. Nun haben Forscher ein weiteres Geheimnis gelüftet, das zudem Auswirkungen auf heutige Menschen haben könnte: Erstmals gelang es ihnen, microRNAs in der Gletschermumie nachzuweisen – was deren außerordentlich hohe Stabilität beweist. Mit der Nutzung dieser kurzen Ribonukleinsäure-Moleküle als Biomarker werden aktuell große Hoffnungen in der Medizin verknüpft.

Weiterlesen
Abb.1: Wiederfindungen ausgewählter Arzneimittel (Vergleich Focus mit anderem SPE-Material). (Archiv: Vogel Business Media)
BIOANALYTIK

Multifunktionelles Polymer für Festphasen-Extraktion

Betrachtet man die einzelnen Verfahrensschritte einer Analyse, so ist die Probenvorbereitung der zeitlimitierende Schritt, der zudem die Richtigkeit und Präzision des Analysenverfahrens entscheidend beeinflusst. Die Zielsetzung der Probenvorbereitung ist dabei, die zu bestimmenden Verbindungen anzureichern und gleichzeitig störende Komponenten – aus Reaktionsansätzen oder biologischen Matrices – zu entfernen.

Weiterlesen

Anbieter zum Thema

Bildergalerien

In einem Quantenpunkt ist ein Elektron gefangen. Es bewegt sich jedoch im Raum und hält sich mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit an bestimmten Orten innerhalb der Falle auf (rote Ellipsen). Für mehr Details, aufs Bild klicken. (Universität Basel, Departement Physik)
Geometrie eines Elektrons untersucht

Das Elektron in der Quantenfalle

Forscher der Universität Basel sind der Gestalt von Elektronen auf der Spur. Sie haben mithilfe einer Elektronenfalle die Elektronen-Geometrie untersucht und können damit die Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Elektrons im Raum darstellen. Dadurch lässt sich die Kontrolle von Elektronenspins verbessern, die als Informationseinheit zukünftiger Quantencomputer dienen könnten.

Weiterlesen
Einzelne embyonale Zellen werden durch ihre Zellmembranen (grün) dargestellt. Der kleine innere Kreis zeigt die Kernlamelle, in dem sich das Genom befestigt. (Helmholtz Zentrum München)
Epigenetik sorgt für Ordnung in der Zygote

Platzanweiser nach der Befruchtung

Bei der Entstehung von Leben kommen die Gene von Mutter und Vater zusammen. DNA- und Eiweißmoleküle regulieren die frühen Phasen der Embryonalentwicklung. Wie die Gene sich in diesem Stadium räumlich anordnen, haben nun Forscher des Helmholtz Zentrums München und der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kollaboration mit dem Hubrecht Institut in Utrecht gezeigt.

Weiterlesen
Was hat sich vom Labor des Altertums bis heute geändert und wie sehen die Technologien der Zukunft aus? (© jakarin2521; Morphart/fotolia.com [M] Herkersdorf)
Meilensteine in Labor und Analytik

Labor- und Analysentechnik – gestern, heute und morgen

Kaum eine Branche ist so innovativ wie die Labor- und Analysentechnik. Es vergeht kein Jahr, in dem Unternehmen nicht oftmals bahnbrechende Neuentwicklungen präsentieren. Unser Jubiläumsjahr zum 40. Geburtstag haben wir nun zum Anlass genommen, einige dieser damals spektakulären Technologien vorzustellen. Wie haben sie das heutige Labor geprägt? Und was ist in den kommenden Jahren noch zu erwarten? Aufgeteilt in 15 Kategorien finden Sie in unseren Meilensteinen in Labor- und Analytik alles von der ersten Laborwaage bis zum ultimativen Pipettierroboter.

Weiterlesen