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Abb. 1: Die Ozeane werden im Zuge des Klimawandels nicht nur wärmer, sie versauern auch zunehmend durch sinkende pH-Werte. (Bild: Frank Rödel / Alfred-Wegener-Institut)
Ozeanversauerung

Wissenschaftler werten das Ausmaß der Ozeanversauerung aus

Bereits zum Ende dieses Jahrhunderts könnte die Ozeanversauerung das Ökosystem unserer Meere verändern. Bremerhavener Biologen haben deshalb erstmals das Ausmaß dieser bedrohlichen Veränderung bewertet. Dabei stellten sie fest, dass zwar die meisten der untersuchten Tierarten von der Ozeanversauerung betroffen, die jeweiligen Auswirkungen jedoch sehr artspezifisch sind.

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Bildergalerien

Aus der Form: Während das so genannte Heterochromatin im Zellkern einer normalen Satellitenzelle (markierte Zelle links) im Elektronenmikroskop eine charakteristische dunkle Färbung aufweist, ist der DNA-Faden bei einer Satellitenzelle ohne Pax7 (rechts) wesentlich weniger stark kondensiert. Dadurch erscheint der Zellkern heller. (MPI für Herz- und Lungenforschung)
Muskulatur

Muskelkraft aus dem Labor

Anders als der Herzmuskel besitzt die Muskulatur der Fortbewegungsorgane die Möglichkeit der Selbstheilung. Verantwortlich hierfür sind muskelspezifische Stammzellen, die auch als Satellitenzellen bezeichnet werden. Bei Bedarf vermehren sich diese auf den Muskelfasern liegenden Zellen und ersetzen geschädigte Muskelzellen. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung haben jetzt die Rolle eines wichtigen Faktors innerhalb der Regulation der Selbstheilung aufklärt. Dies könnte zukünftig auch dazu genutzt werden, optimale Bedingungen für die Gewinnung von Ersatz-Stammzellen im Labor zu schaffen.

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Molekulare Sonden (in blau) für die Analyse von Lipidbotenstoffen (Schuhmacher et al. / MPI-CBG)
Lipidanalyse in lebenden Zellen

Die Sprache der Fette – Botenstoffe an der Zellmembran

Fett hat in der Gesellschaft einen eher schlechten Ruf. Dabei sind Fette bzw. Lipide für viele wichtige Aufgaben im Körper verantwortlich: Sie bilden Membranbarrieren, speichern Energie und fungieren sogar als Botenstoffe. Um die genauen Funktionen der unterschiedlichen Lipidmoleküle besser zu verstehen, haben Forscher nun eine neue Methode entwickelt. Diese soll helfen, den Code der Fette zu knacken.

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Künstlerische Rekonstruktion des Riesenpinguins Kumimanu biceae im Größenvergleich mit einem Taucher.  (© Senckenberg)
Gigantismus bei Pinguinen

170 Zentimeter, 100 Kilogramm – Neuer fossiler Riesenpinguin entdeckt

Senckenberg-Wissenschaftler Dr. Gerald Mayr hat gemeinsam mit einem neuseeländischen Team eine bisher unbekannte fossile Riesenpinguinart beschrieben. Aus den Knochenfunden lässt sich ableiten, dass der Pinguin zu Lebzeiten eine Größe von mehr als 1,7 Metern und ein Körpergewicht von etwa 100 Kilogramm erreichte. In ihrer aktuellen Studie zeigen die Forscher, dass „Gigantismus“ keine Seltenheit bei frühen Pinguinen war und sich vermutlich als Folge der Flugunfähigkeit dieser Vögel entwickelte.

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Hautzellen in der Petrischale (grün: Zellskelett, rot: Zell-Zell-Verbindungsprotein). (Ausschnitt) (© MPI f. Biologie des Alterns)
Menschliche Haut

Wunderwerk Haut: Wie sich unsere Schutzschicht permanent erneuert

Die menschliche Haut ist ein bemerkenswertes Organ, das den Körper vor Krankheitserregern oder giftigen Substanzen schützt. Unsere Haut passt sich unserem Körper perfekt an und erneuert sich über die gesamte Lebenszeit ständig. Um ein solch komplexes und dynamisches Verhalten zu ermöglichen, hat jede Hautzelle eine spezifische Aufgabe – abhängig davon, wo sie in der Haut sitzt. Welche Prinzipien der Selbstorganisation dabei zum Tragen kommen, haben nun Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln herausgefunden.

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